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Hardware Ausblick 2017 Prozessoren, Grafikkarten und Trends

Nvidia brachte mit der GTX 1070 und 1080 ein Duo auf den Markt, welches die ehemaligen Top-Karten GTX 980 und GTX 980 Ti ins Abseits bugsierte,
und die kurz darauf folgende GTX 1060 sorgte dafür, dass die GTX 970, welche seit ihrem Release für über eineinhalb Jahre stur bei Preisen von 300 bis 400 Euro blieb, als Restposten unter 250 Euro verscherbelt werden musste.Mit der GTX 1050 Ti, die ab 150 Euro zu haben ist, torpedierte Nvidia die eigene Mittelklassekarte GTX 960, die eigentlich nicht unter 180 Euro zu haben war und schwächer als die GTX 1050 Ti ist.

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Neue Prozessoren und SockelIntel Kaby Lake 2

Intel konnte 2016 konnte erfolgreich den Sockel 1151 und den CPU's der Skylake Serie wie den Core i5-6500 und den Core i7-6700 einführen.
Ihre Performance wird wohl viele Jahre völlig ausreichen, um alle Games auf hohen Details darstellen zu können, solange nur die Grafikkarte stark genug ist.

Der High-End-Sockel 2011-3 ist selbst beim günstigsten Einstieg deutlich teurer als ein Core i7-6700K inklusive Sockel 1151-Übertakter-Mainboard, ohne dabei aber in Spielen schneller zu sein.
Lediglich einige wenige spezielle Anwendungen profitieren von dem Mehr an Kernen, die die Sockel 2011-3-CPUs bieten.

AMD hatte wiederum den erfolgreichen Intel-CPUs leider wenig entgegenzusetzen. Einzig die günstigen Preise einiger FX-8000er-Modelle sorgten dafür, dass AMD für einige Nutzer, die über ein sehr begrenztes Budget verfügen, eine Alternative sein konnte. Diese Prozessoren sind in den allermeisten Spielen langsamer als ein Intel Core i5, aber bei der Anschaffung lassen sich dafür auch etwa 60 bis 80 Euro sparen. Doch was können wir im Jahr 2017 erwarten? Hier wird Intel vorlegen, aber AMD hat vielversprechende neue Prozessoren in der Warteschlange.

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Virtual Reality   

Im Bereich der VR (Virtual Reality) sind in 2016 zwei wichtige VR-Brillen erschienen: 13105823253 a0d47751be n
die Oculus Rift sowie HTCs Vive, die in Zusammenarbeit mit Steam entstand.
Außerdem kam vor kurzem die Playstation VR-Brille für die Playstation 4 auf den Markt. Vor allem letztere könnte dafür sorgen, dass VR im Jahr 2017 ein Ausmaß an Verbreitung findet, welches VR nicht wieder sang- und klanglos vom Markt verschwinden lässt.

Denn mit 400 Euro ist der Kauf für viele Nutzer deutlich eher zu bewältigen als die Anschaffung einer der für PCs geeigneten VR-Brillen, die nämlich nicht unter 700 Euro zu haben sind. Eventuell sinken deren Preise im Laufe des Jahres, so dass die Zahl der Nutzer steigt.

Natürlich wird VR trotzdem zunächst nur ein Thema für echte Spielefans sein, denn die Durchschnittskunden scheuen oftmals bereits davor, mehr als 40 Euro für einen Controller, eine Maus oder Tastatur auszugeben. Und bei VR für den PC kommt hinzu, dass selbst ohne Brille allein die passende starke Hardware nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Aber VR könnte schon in relativ kurzer Zeit zumindest einen Verbreitungsgrad erreichen, der dem etablierter Sparten-Peripherie wie zum Beispiel Lenkrädern für Racinggames entspricht.
Wichtig für ein Etablieren von VR ist aber, dass es auch genügend auf VR abgestimmte interessante Spiele gibt.
Da die Entwicklung solcher Spiele aber auch aufwendig ist, sehen wir für 2017 noch keinen Durchbruch für VR, was die massenhafte Verbreitung angeht. VR-Fans hoffen hierbei natürlich, dass nicht der folgende Teufelskreis entsteht: wenn es keine guten Spiele gibt, wird kaum jemand eine VR-Brille kaufen, und wenn nur sehr wenige Nutzer eine solche Brille haben, werden Spielehersteller keine oder wenig VR-optimierte Spiele entwickeln, wobei wir wieder am Anfang des Teufelskreises wären.

Ein von Spielefans vielleicht überhaupt nicht bedachter Schub im VR-Bereich könnte aber von Videonutzern kommen.
Denn inzwischen gibt es 360-Grad-Kameras zu erschwinglichen Preisen, so dass immer mehr für VR geeignete Realfilmaufnahmen im Internet zur Verfügung gestellt werden könnten. Und auch wenn interaktives Gaming den meisten Nutzern mehr Spaß bietet: mit einer solchen Kamera aufgenommene Achterbahnfahrten oder Extremsport-Action dürften ebenfalls ein besonderes Erlebnis sein und vor allem auch viele begeistern, die in Sachen Gaming eher die Finger von Maus oder Controller lassen.

Grafikkaten

Schon zu Anfang haben wir ja die Entwicklungen bei den Grafikkarten zusammengefasst, die seit Juni 2016 gab.
Doch auch für 2017 stehen einige Grafikboliden an, und damit meinen wir nicht nur neue Modellvarianten der bereits erhältlichen Grafikkarten von AMD und Nvidia.gtx 1080 ti 490x293

Wir beginnen mit AMD: in den ersten Monaten des Jahres soll die neue Vega-Generation herauskommen.
Viel ist leider noch nicht bekannt, auch keine genaueren Modellnamen. Aber AMD will auf HBM-Speicher setzen, der sehr schnellen und effizienten Grafikspeicher-Variante, die auch schon bei den AMD Fury-Modellen zum Einsatz kam, allerdings in der moderneren Version HBM2. Auf Seiten von Nvidia könnte zuerst eine neue Titan-Grafikkarte erscheinen, etwas später folgt eventuell noch eine Ti-Version der GTX 1080. Es kann allerdings auch sein, dass Nvidia 2017 mit Neuheiten zurückhält und erst für 2018 die nächste Generation (Volta) veröffentlicht. Es gibt schlichtweg keine genauen Infos.Denkbar ist auch, dass Nvidia seine Neuheiten davan abhängig macht, was die Konkurrenz von AMD an Neuheiten präsentiert.

Trend 2017: Ultra-HD


Das Kürzel 4K steht für 4000, da die Pixelzahl bei den entsprechenden UHD (Ultra-HD) Displays beinahe 4000 beträgt.
Strenggenommen ist mit 4K das 17:9-Format mit einer Auflösung von 4096 mal 2160 Pixel gemeint,
aber schon längst hat sich für die 16:9-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixel das Kürzel 4K im Marketing und in der Umgangssprache etabliert, da es auf dem Markt auch fast ausschließlich derartige Displays gibt. 17:9 ist hingegen eine Seltenheit. Vor allem im TV-Bereich wird 4K immer günstiger, so dass die Verkaufszahlen weiter steigen werden.

Die 4K-Fähigkeiten der Playstation 4 Pro sowie der Xbox One machen derartige Displays auch für Spieler attraktiv.
Hinzu kommt, dass eine Xbox-Variante (Projekt Scorpio) erscheinen wird, die Spiele in echtem 4K berechnen können wird. Für PCs ist dank einer individuellen Aufrüstbarkeit der Hardware 4K ohnehin ein Thema, wobei sich Interessierte dabei klar machen müssen, dass aktuelle Spiele auf niedrigeren Detailstufen zwar mit einer starken Grafikkarte auch unter 4K laufen - wer aber glaubt, ein Spiel in 4K mit den gleichen hohen Einstellungen flüssig spielen zu können, bei dem eine starke Grafikkarte unter Full-HD etwa 60 Bilder pro Sekunde (FPS) schafft, der ist auf dem Holzweg. Denn für 4K müssen vier Mal so viele Pixel berechnet werden, es bleiben am Ende je nach Spieletitel etwa 30 bis 35 Prozent der ursprünglichen FPS übrig im Vergleich zu Full-HD. 4K am PC und dazu auch noch hohe Detaileinstellungen sind selbst mit einer Nvidia GTX 1080 meistens nicht flüssig möglich, so dass ein anspruchsvoller Spieler gegebenenfalls auf ein teures SLI-System (zwei Nvidia-Grafikkarten im Verbund) angewiesen sein wird. Der Trend zu 4K und UHD wird aber trotzdem auch 2017 fortgesetzt werden.

 

Mögliche Trends

Die folgenden Überlegungen sind eher hypothetischer Natur, denn eindeutige Vorhersagen sind nicht möglich. Wir können nur anhand der Erfahrungen der letzten Monate vermuten, dass zum Beispiel hochwertige Tastaturen und Mäuse weiterhin eine große Käuferschaft finden. Selbst mechanische Tastaturen für weit über 100 Euro werden gerne gekauft - zwar sind meistens nur echte Spielefans die Käufer, aber vor einigen Jahren wäre es nur für einen verschwindend geringen Teil der Spieler auch nur ansatzweise denkbar gewesen, über 100 Euro für eine Tastatur auszugeben, oder eine Maus für 70 Euro und mehr zu kaufen.
Thema Spiele-Konsolen: Microsoft will sein Angebot für Multiplattform-Spiele Xbox Play Anywhere vergrößern. Das könnte dafür sorgen, dass manche PC-Nutzer sich auch noch eine Xbox anschaffen oder Xbox-Nutzer sich einen Spiele-PC gönnen. Denn wer bestimmte Spiele als Download über Microsoft (oder eine entsprechende Code-Karte im Handel) kauft, der kann das Spiel sowohl auf der Xbox als auch am PC herunterladen und spielen - die Spielstände